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New babies bring hope for endangered Southern Resident orcas

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Mass stranding of pilot whales in Tasmania

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Success! France to ban captivity of whales and dolphins in marine parks

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Belugas take ‘little steps’ into the ocean sanctuary

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We are pleased to confirm that beluga whales, Little Grey and Little White, have taken...
Tahlequah, the Southern Resident orca, gives birth to healthy calf

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Why do female orcas live so long after they stop having babies?

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Orcas are one of only five species known to experience menopause and females can live...
Humpback whales swim up river in Kakadu National Park

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Wildlife experts in Australia's Northern Territory are monitoring a humpback whale that has travelled 18...
WDC scientists join call for global action to protect whales and dolphins from extinction

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Pottwal-Dialekte geben Einblick in Walkultur

Eine aktuelle Studie über die Verständigung zwischen Pottwalen zeigt: Die Meeresriesen lernen unterschiedliche Dialekte und Sprachmuster, ähnlich wie wir Menschen.

Verhaltensforscher und Biologen um Mauricio Cantor von der Dalhousie Universität in Nova Scotia haben 18 Jahre lang das Sozialverhalten und die Kommunikation der Pottwale vor den Galapagos Inseln untersucht. Die Ergebnisse bestätigen ihre ausgeprägten sozialen und kognitiven Fähigkeiten.

Die einzelnen Klans, die aus bis zu 1.000 Tieren bestehen können, leben in komplexen und verschachtelten Sozialstrukturen. Klans setzen sich aus verschieden Gemeinschaften zusammen, die wiederum aus einer Vielzahl von Familienverbänden bestehen. Jeder Klan entwickelt spezielle Abfolgen von Klicklauten. Die morseähnlichen Laute (auch „codas“ genannt) sind jedoch nicht vererbt, sondern werden, wie beim Menschen, in den ersten Lebensjahren erlernt, also von Generation zu Generation auf kulturelle Weise weiter gegeben.

Die Schwierigkeit für die Experten bestand vor allem darin, die Entwicklung der einzelnen Gruppen zu verfolgen. Mithilfe eines Computermodells fanden sie heraus, dass aufgrund der Komplexität der „Dialekte“ ein sozio-kultureller Lernprozess dahinter stecken muss.

Individuen passen Ähnlichkeiten im Kommunikationsstil immer weiter aneinander an, bis die Gruppe ihre eigene Kommunikationsstruktur entwickelt hat. Mit deren Hilfe können die Wale die jeweilige Zugehörigkeit zu bestimmten Klans identifizieren – was ihre eigene soziale Identität bestärkt. Denn die Klans unterscheiden sich nicht nur in der Kommunikation, sondern auch in der Art und Weise, wie sie zum Beispiel ihren Lebensraum durchstreifen oder Beute machen. Die soziale Identität – sprich: Kultur – ist für sie offenbar von großer Bedeutung.

Die Wissenschaftler nennen dies eine „sympatrische Artbildung“: Die mögliche Entstehung einer neuen Art würde in diesem Fall unabhängig von geografischen oder genetischen Einflüssen, also auf der Basis kultureller Entwicklungen vor sich gehen. Kultur kann bei Pottwalen also sogar evolutionäre Auswirkungen haben. Dies wiederum zeigt, dass soziales Lernen und Kulturentstehung keinesfalls menschliche Besonderheiten sind.

Sperm Whale super pod